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Typen und Pflege

Wald

Verbund von i.d.R. hochwachsenden Bäumen heimischer Arten. Keine beabsichtigte golferische Nutzung. Platzgliederung, Abstandssicherung, Schutzfunktion, Landschaftsbild.

Geringe Pflegeeingriffe bei jüngeren Beständen bei zu dichtem Stand, um Kronenbildung zu sichern. Alte Bäume und Totholz nur entfernen, wenn konkrete Unfallgefahr besteht.

Benjeshecken entwickeln.

Feldgehölze/Feldhecken

Verbund von niedrig und dicht wachsenden Bäumen und Büschen mit einzelnen hochwachsenden Bäumen (Überhälter). Keine beabsichtigte golferische Nutzung. Schutzfunktion bei abirrenden Bällen, Platzgliederung, Landschaftsbild.

Regelmäßige Pflege. Alle 4-6 Jahre abschnittsweise „auf den Stock setzen“ der niedrigen Bäume und Büsche, um dichten Gehölzmantel zu erhalten und damit Brutplätze, Lebensraum, Winterquartierund Deckung für viele Arten zu gewähren. Einzelne Altbäume als Lebensgrundlage für seltene Holzbewohner und Spechte erhalten, Totholz belassen. Die Pflegearbeiten dürfen nur außerhalb der Vogelschutzzeiten, also vom 01. Oktober bis zum 29. Februar durchgeführt werden (§ 39 Abs. 5 Nr. 2)

Benjeshecken entwickeln.

Weißdornschnitthecken

Einheitliche und erkennbare Schutz- und Markierungsflächen zu öffentlich genutzten Wegen und Straßen.

Regelmäßige Pflegeschnitte zur Gewährleistung der Sichtbeziehungen und des Landschaftsbildes. Verkehrssicherungspflicht bei Kreuzungen. Erhalt als Brutplätze. Die Pflegearbeiten dürfen nur außerhalb der Vogelschutzzeiten, also vom 01. Oktober bis zum 29. Februar durchgeführt werden (§ 39 Abs. 5 Nr. 2).  Ausnahme ist der jährliche Zuwachs, der nach vorheriger Kontrolle auf Brutbesatz auch innerhalb der Vogelschutzzeit zurückgeschnitten werden darf.

Röhrichte

Sich ausdehnende Entwicklungsflächen entlang der renaturierten  Fließgewässer. Keine beabsichtige golferische Nutzung. In den Kernbereichen als geschützte Biotope ausgewiesen.

Keine Pflegemaßnahmen in reinen Röhrichtbereichen, aber Pflege der Kopfbäume in diesen Arealen und Entfernen von Gehölzen, soweit sie  die Uferbereiche verschatten und die Sichtbeziehungen durch dichten Wuchs unterbinden. Sonstige Bäume erhalten.

Sollten Pflegemaßnahmen in den Rohrichtbeständen notwendig werden sind sie im Zeitraum vom 01.Oktober bis 29. Februar nur abschnittsweise durchzuführen (§ 39 Abs. 5 Nr. 3).

Staudenfluren

Entwicklungsflächen in den trockeneren Randbereichen der Röhrichte. Nur teilweise Betretungsverbot, aber in der Regel unspielbar, weil keine Mahd erfolgt. Als Hartrough in Teilen eingeschränkt golferisch nutzbar. Unregelmäßige Mahd nur bei Bedarf alle paar Jahre.

Keine Pflege geplant, aber Bäume entsprechend der Röhrichtbereiche behandeln.

Obst-/Baumwiesen

Golferisch als Rough genutzt, aber auch als Nahrungsquelle und Lebensraum für viele Arten von besonderem Wert.

Pflege durch extensiven Rasenschnitt nach Bedarf. Teilweise Heumahd. Baumpflege entsprechend der jeweiligen fachgerechten Art (Obstbaumschnitt). Und Pflege bei Schäden durch Golf und Pflegemaschinen. Schutzmaßnahmen.

Mähwiesen

Eingeschlossene landwirtschaftliche Flächen zur Heuproduktion. Keine golferische Nutzung. Betrieb nur zum Offenhalten der Landschaft oder weil die Anpachtung dieser Flächen von Verpächterseite Bedingung war.

Bäche

Fließgewässer, im Platzgebiet im Wesentlichen der Haubach.

Keine verändernden Eingriffe bis auf Maßnahmen zum Erhalt der notwendigen Hydraulik zur Entwässerung der Einzugsbereiche entsprechend dem öffentlich-rechtlichen Vertrag mit der Stadt Mülheim.

Gräben

Angelegten Entwässerungseinrichtungen, i.d.R. anstelle ehemaliger Drainagen. Naturnah ausgebaut und entsprechend zu unterhalten. Golferisch häufig als sog. „Wasserhindernisse“ genutzt.

Geringe Pflege durch Freihalten von Baumbewuchs in den Spielbereichen, sonst Erhalt der Bäume, soweit die  Entwässerungsfunktion nicht beeinträchtigt ist oder die Pflege von Feldgehölzen es erfordert.

Teiche

Wichtiger golferischer Spielbestandteil (Wasserhindernis), aber gleichzeitig auch ökologisch wertvoll. Der Hauptteich dient auch als Vorratsspeicher für die Bewässerungsanlage.

Pflege durch entsprechenden Uferbewuchs, Erhaltung der Zu- und Abflüsse durch Drainagen und Gräben. Nutzung des Drainagewassers. Reinigung von Golfbällen und evtl. Unrat. Kontrolle der Wasserqualität.