History

Vergangenheit

Fast ein Vierteljahrhundert ist es her, dass der Golfclub Mülheim an der Ruhr von seinen mit großem Durchhaltevermögen ausgestatteten Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen wurde. Dank ihres großen Engagements und ihrer geduldigen Ausdauer in aufwendigen Genehmigungsverfahren und den langjährigen Diskussionen mit Bürgerinitiativen gelangte schließlich ein Konzept zur Realisierung, das die Interessen aller, Sportler und Naturschützer gleichermaßen berücksichtigte: 75 ha Golfplatz mit sportlich höchst attraktiven Fairways, harmonisch eingebettet in das Landschaftsschutzgebiet Selbeck.

Waren von 670 Mitgliedern anfangs 80 Prozent Anfänger, so wurde und wird die sportliche Entwicklung mit auf neusten Trainingsmethoden basierender Förderung vorangetrieben und trägt so inzwischen zu einem hohen Ansehen des Clubs bei. Die gute Clubkameradschaft ist nicht nur ein Phänomen der ersten Stunde, sondern wird auch in Zukunft den Golfclub Mülheim an der Ruhr prägen. Dazu tragen auch das gemütlich großzügige Clubhaus mit der herrlichen Sonnenterrasse und die hervorragende Clubgastronomie bei.

Das war’s
Nach zwölf schwierigen Jahren ein glücklicher Tag:
26. September 1992

August 1980.
Das ist die historische Geburtsstunde des
Golfclub Mülheim an der Ruhr.

An diesem Tag beschlossen acht Herren, von denen bereits vier Golfspieler waren, die Satzung und liessen sie beim Vereinsregister beurkunden. Ihre Namen: Werner Bungert, Jens Eitel, Wilhelm Johannknecht, Dr. Erich-Karl Möller, Horst Riedel. Hans Schafstall, Dr. Hans Singer und Erhard Fischer. Im Laufe der Jahre kamen hinzu: Dr. Heinz Riedel, Wolfgang Heinser, Dr. Rolf Schaberg und Knut Eckermann.

Klar, dass es damals schon galt, diesem ersten Schritt den zweiten möglichst schnell folgen zu lassen: Ein geeignetes Gelände zu finden, um einen Golfplatz zu bauen. Keines der Gründungsmitglieder hatte sich diese Aufgabe leicht vorgestellt, doch mit dem tatsächlichen Ausmass der Schwierigkeiten hatte natürlich auch niemand gerechnet. Schon das erste Gelände, das im Juli 1981 in Selbeck besichtigt wurde, stellte sich – zumindest, was die Gegend anging – als gut heraus.

Also wurden die ersten Gespräche mit den Eigentümern aufgenommen. Ein fast unüberwindliches Problem stellten die verschiedenen Besitzverhältnisse dar, obwohl die ersten Verhandlungen mit dem Haupteigentümer, dem Grafen Spee, einen positiven Verlauf nahmen. Klarheit konnte nicht gewonnen werden, weil man in diesem Stadium schon allein aus Kostengründen nicht so einfach ein grosses Stück Land für viele Jahre pachten wollte. Zu gross war das Risiko, dass die Planung aufgrund der Auflagen durch die verschiedenen Genehmigungsverfahren geändert oder gar aufgegeben werden musste. Ein Balance-Akt, der auch im Laufe der folgenden Jahre nichts von seiner Brisanz verlor. In der Praxis bedeutete das: Die acht Gründungsmitglieder mussten bis zur endgültigen Genehmigung alle anfallenden Kosten auf eigenes Risiko tragen.

Nur ein Jahr später, 1982, wurden Gespräche mit Golfplatzarchitekten geführt und schliesslich die Deutsche Golf Consult beauftragt. die notwendigen Planungsunterlagen für Gespräche mit der Stadtverwaltung zu erstellen.

Die Aussichten erschienen zunächst nicht schlecht. Weil das Gelände jedoch in einem Landschaftsschutzgebiet lag, ergaben sich unterschiedliche Rechtsstandpunkte:
Musste ein Flächen-Nutzungs-Änderungsverfahren durchgeführt werden oder nicht?

Der erste diesbezügliche Ratsbeschluss der Stadt Mülheim wies im Bebauungsplan des Golfplatzes den Niederstinshof als Clubhaus aus, und die Zufahrt war über den Tenter Weg – von Breitscheid aus kommend – geplant. Bürgerinitiativen und Einsprüche gegen die vorgelegten Pläne liessen nun nicht mehr länger auf sich warten. Die Zeitungen berichteten und druckten emotional aufgeladene Leserbriefe (beider Parteien) ab. Doch der Kreis der Befürworter wuchs. So war es kein Wunder, dass sich selbst in diesem Stadium bereits viele Golfer und solche. die es werden wollten, an den Vorstand wandten und um Aufnahme als Mitglied im Verein baten.

Eine erneute Verzögerung trat ein, als die Stadt Ratingen ihre Zustimmung für die geplante Zufahrt verweigerte. Es musste umgedacht und umgeplant werden. Neue Genehmigungsverfahren wurden eingeleitet. Sozusagen in letzter Sekunde gab die Stadt Mülheim zwischen Weihnachten und Neujahr grünes Licht für den Bau in der jetzt vorgelegten Form: Clubhaus auf der Wedauer Strasse, Zufahrt von der Kölner Strasse (alte B 1) über ein Gelände des Fliednerwerkes, (das nach schwierigen Verhandlungen angepachtet werden konnte). Die Zeit war knapp geworden, denn wenige Tage später am 31. Dezember liefen die befristeten Vorpachtverträge mit den Grundstückseigentümern aus. Gleichzeitig bedeutete diese positive Entscheidung auch, dass nun Mitglieder aufgenommen werden konnten.

Das Echo auf das erste Anschreiben der Interessenten mit den Aufnahmebedingungen war so gross, dass schon wenige Wochen später auf der ersten grossen Mitgliederversammlung ein vorläufiger Aufnahmestopp beschlossen werden musste. Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen tätigen Mitstreitern für ihre geleistete Arbeit und Ausdauer danken.

Abschliessend möchte ich sagen: Golf ist ein Breitensport geworden. Auch in Mülheim. 670 Mitglieder zählt der Verein inzwischen, und die Warteliste wird lang und länger. Anlässlich dieser schwierigen zwölf Geburtsjahre sei auch eine kritische Bemerkung erlaubt: Trends lassen sich nicht aufhalten. Schon gar nicht, wenn man dabei vorgibt, im Interesse der Allgemeinheit zu handeln. Golf ist nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt der Sport mit den höchsten Zuwachsraten. Es gilt also. nicht länger nur dagegen zu sein, sondern konstruktiv darüber nachzudenken, wie den vielen anderen Golfern, die auf der Suche nach Spielmöglichkeiten sind, geholfen werden kann.

Horst Riedel
Mülheim an der Ruhr 1992

Nick Faldo im Golfclub Mülheim an der Ruhr e.V.
Montag 4. September 1995

– Pressekonferenz,
– Nick Faldo pflanzt auf der Clubanlage eine „Royal Oak“
– Golf-Klinik mit Nick Faldo
– Anschliessend findet ein 9-Loch-Turnier statt.

Herzschlagfinale bei der Postbank Challenge presented by Marcel Siem am 26.8.2007
im GC Mülheim an der Ruhr – Felipe AGUILAR gewinnt im Stechen gegen Andrew McArthur und
Paul Waring

Der nach Runde 2 und 3 führende Paul Waring verspielte schon nach 3 Löchern seinen Vorsprung von zwei Schlägen, durch ein Triple Boogie an Loch 3, gegen ein Birdie von Andrew Mc Arthur. Im Verlauf der Finalrunde baute Andrew McArthur seinen Vorsprung auf drei Schläge bis zu Loch 10 aus. Dann startete allerdings Felipe Aguilar seine Aufholjagd. Mit 6 Birdies auf den letzten neun Löchern kam Felipe Aguilar noch ins Stechen mit 18 unter Par, ebenson wie Paul Waring und Andrew McArthur.

Am ersten Extraloch, der 18, schied allerdings Paul Waring mit einem sicheren Par-Putt aus, den er verschob.

Am zweiten Extraloch wurde es ebenfalls extrem spannend. Andrew McArthur war mit seinem zweiten Schlag knapp übers Grün hinaus und konnte den Chip ca. 1,5 Meter an den Fahnenstock bringen. Der Birdie-Putt von Felipe Aguilar zum sicheren Sieg blieb an der Lochkante hängen und reichte zunächst nur zum sicheren Par. Alle glaubten schon an eine weitere Verlängerung des Stechens, als dann Andrew McArthur den fast sicheren Par-Putt aus kurzer Distanz an der Lochkante vorbeischob.

Das Herzschlagfinale hatte einen glücklichen und verdienten Sieger mit Felipe AGUILAR aus Chile.


In der anschließenden Siegerehrung dankten der Veranstalter Heinz Siem und der Hauptsponsor des Turnieres den vielen Helfern der Postbank Challenge presented by Marcel Siem, sowie den Greenkeepern des Golfclub Mülheim an der Ruhr e. V., die einen hervorragenden Turnierplatz hergestellt hatten.


Besondere Highlights der Postbank Challenge / Beste Runde / Hole in One / Albatros am Loch 12

Die beste Runde des Turnieres spielte Paul Waring in der 2. Runde am Freitag, mit einer 62 ( 9 unter Platzstandard 71). 9 Birdies und 9 Pars kamen auf die Scorekarte. Leider kein Platzrekord, da alle Turnierrunden der Postbank Challenge mit besser legen gespielt wurden.

Den perfekten Schlag des Turniers zeigte am Freitag Gonzalo Vicente Elena (Spanien): ihm gelang auf der sechsten Bahn ein Hole-in-one – den Ball mit einem Schlag in das Loch zu befördern.

Am Finaltag gelang Michael MacGeady ein Albatros: Auf Bahn 12 (Par 5) beförderte er mit einem Holz 4 aus 200 Metern den Ball mit seinem zweiten Schlag ins Loch und blieb an dieser Bahn drei Schläge unter Par.

25.08.2007 Postbank Challenge presented by Marcel Siem nach Runde 3

Waring verteidigt am Moving Day Platz 1 mit zwei Schlägen Vorsprung vor McArthur

Deutsche Spieler im Mittelfeld

Mülheim. – Der 22jährige Engländer Paul Waring verteidigte nach der dritten Runde der Postbank Challenge presented by Marcel Siem im Mülheimer Golfclub Platz 1. Am Samstag, dem sogenannten Moving Day, genügte ihm nach der 62 vom Freitag eine Runde von 68 Schlägen (3 unter Par), um seine Führung mit 198 (-15) auf 2 Schläge auszubauen und mit diesem Vorsprung in die Schlussrunde zu gehen. Auf Platz 2 folgt unverändert Andrew McArthur (Schottland) der nach einer 69er Runde insgesamt 200 Schläge aufweist (13 unter Par). Drittplatzierter ist Felipe Aguilar (Argentinien) mit 201 Schlägen (12 unter Par). Einen großen Sprung nach Vorne machte Zane Scotland (England), der vor wenigen Wochen bei der Deutsche Bank Players Championship in Hamburg Rang 11 belegte. Er verbesserte sich mit insgesamt 203 Schlägen (-10) auf Platz 5.

Nicht optimal lief es am Samstag für die sieben deutschen Teilnehmer. Bester dieser Gruppe ist Benjamin Miarka aus Hannover, der zum dritten Mal mit einer 69 ins Clubhaus kam. Seine 207 Schläge (-6) reichen derzeit für Platz 20. Stabil zeigt sich Richard Treis (Stuttgart). Mit 70 Schlägen für den Tag und insgesamt 208 (-5) Schlägen belegt er Rang 28. Zurückgefallen auf Rang 57 ist Tobias Dier (Nürnberg). Konnte er gestern nur 64 Schläge auf seiner Scorekarte notieren, so benötigte er heute allein auf den ersten neun Bahnen 42 Schläge (+7) und konnte sich mit drei Birdies auf den zweiten neun Löchern nur noch auf +4 verbessern. Insgesamt hat er 213 Schläge auf dem Konto (Par). Die übrigen deutschen Spieler belegen vor der abschließenden Runde am Sonntag folgende Plätze: Patrick Niederdrenk (Mettmann) und Manuel Kempe (Frankfurt) 42 (211 Schläge), Dennis Küpper (Düsseldorf) und der Amateur Marcel Schneider (Ludwigsburg) 50 (212).

Die Schlussrunde beginnt am Sonntag um 07.15 Uhr, die Top-Platzierten gehen um 11.05 an den Abschlag. Für Besucher ist der Eintritt auch am Sonntag, 26. August, frei.


24.08.2007 Postbank Challenge presented by Marcel Siem nach Runde 1. + 2.

Paul Waring übernimmt die Führung vor McArthur

Niederdrenk bleibt bester Deutscher

Hole-in-one von Gonzalo Vicente Elena an Loch 6

Mülheim. – Er bestreitet im Mülheimer Golfclub erst sein zweites Profi-Turnier – vor zwei Wochen war er noch Amateur – und übernahm nach der Vormittagsrunde am zweiten Tag der Postbank Challenge presented by Marcel Siem mit insgesamt 130 Schlägen (12 unter Par) die Führung. Seine absolut fehlerfreie Freitags-Runde von 62 Schlägen (neun unter Par) kann zwar leider nicht als Platzrekord in die Statistik eingehen, da auch am Freitag mit Besserlegen gespielt wurde. Aber das war dem 22jährigen Engländer, der aus der Nähe von Liverpool kommt, letztlich völlig egal. Er war glücklich über sein Ergebnis und darüber, dass sein Name ganz oben auf der Anzeigtafel stand.

Auf Platz zwei folgt der nach dem ersten Tag führende Andrew McArthur aus Schottland, der mit 131 Schlägen (-11) einen Schlag Rückstand auf Waring aufweist. Platz 3 teilen sich Felipe Aguilar (Chile) und Sébastian Delegrange (Frankreich) mit jeweils 10 unter Par vor dem Engländer Chris Gane (-9).ein weiterer Engländer, der mit 133 (-9) drei Schläge Rückstand aufweist.

Seinen Platz in den beiden Finalrunden gesichert hat sich Patrick Niederdrenk (Mettmann), der seiner 67 von gestern eine 70 folgen ließ und mit 137 Schlägen (-5) auf Platz 19 zu finden ist. Ebenfalls den Cut geschafft haben die Deutschen Tobias Dier (Nürnberg) –der nach ein 74er Auftaktrunde in Runde 2 eine sehr gute 64 (-7) erzielte, sowie Benjamin Miarka (Hannover), Richard Treis (Stuttgart) und Manuel Kempe (Frankfurt), die 138 Schläge (-4) nach Runde 2 auf dem Konto haben. Zittern musster Denis Küpper (Düsseldorf), in der Vorwoche noch Turniersieger auf der EPD-Tour in Holland mit einem Ergebnis von 141 Schlägen, bei 1 unter Par. Damit hat er so gerade den Cut geschafft.

Von den sechs eingeladenen Amateuren konnte nur Marcel Schneider aus Ludwigsburg überzeugen und schaffte mit 2 unter Par (69 + 71) den Cut .

Welche Unterschiede zwischen Amateur- und Profiturnieren bestehen, musste auch Claas Eric Borges vom gastgebenden Mülheimer Golfclub erkennen. Nachdem der Amateurspieler bei seinen letzten Turnieren teilweise Ergebnisse unter Par erzielen konnte, kam er am Donnerstag nicht über eine 79 (+8) hinaus. Er musste die Auftaktrunde auf seinem „Angstloch“, der zehnten Bahn, beginnen und dort sofort ein Doppelbogey – zwei Schläge über Standard – in Kauf nehmen. In Runde zwei lief es dann besser mit einer 73 er Runde ( 2 über Par) und einem Gesamtergebnis von 10 über Par nach 2 Runden.

Nicht viel besser als am ersten Tag lief es für Jungprofi Patrick Giesen vom Mülheimer Golfclub: mit 77 Schlägen war er zwar um fünf besser als zum Auftakt, aber keinesfalls zufrieden mit seiner Leistung.

Hole-in-one

Den perfekten Schlag am Freitag zeigte Gonzalo Vicente Elena (Spanien): ihm gelang auf der sechsten Bahn ein Hole-in-one – den Ball mit einem Schlag in das Loch zu befördern. Aus seiner Sicht leider auf der falschen Bahn, denn an Loch acht hätte er dafür einen Bausparvertrag über 5.000.- Euro gewonnen. Zudem hat er auch noch mit 9 über Par den Cut verpasst.

Pressemitteilung 14.Mai 2007: POSTBANK CHALLENGE presented by MARCEL SIEM
vom 23.-26.August 2007 im GC Mülheim an der Ruhr

Die Postbank Challenge presented by Marcel Siem im Golfclub Mülheim bei Düsseldorf wird zu einem späteren Zeitpunkt als zunächst gemeldet stattfinden:

Mit der PGA European Tour und den Verantwortlichen der European Challenge Tour vereinbarte die Siem Golfsport GmbH als Veranstalter den 23. bis 26 August als neuen Termin.

Dazu Marcel Siem: „Diese Veränderung macht es mir auf jeden Fall möglich bei meinem eigenen Turnier auch die gesamte Woche vor Ort zu sein und zu spielen, was im Juli nur sehr schwer machbar gewesen wäre.“

Bei der Postbank Challenge presented by Marcel Siem erwartet die 156 Teilnehmer ein Gesamtpreisgeld von 140.000.- Euro.

Eine Zielsetzung von Marcel Siem ist es, deutschen Nachwuchsgolfern die Chance zu bieten, bei einem internationalen Turnier Erfahrungen zu sammeln und sich mit den Spitzenspielern dieser Serie zu messen. Aus diesem Grund will er auch unbedingt selbst nicht nur als Presenter agieren sondern als Teilnehmer an den Abschlag gehen. Deshalb ist er auch dem Titelsponsor des Turniers und seinem persönlichen Sponsorpartner Postbank sehr dankbar für die Zustimmung zum neuen Termin: „Ohne die maßgebliche Hilfe von Sponsorpartnern könnte ein solches Turnier nicht durchgeführt werden und ich freue mich sehr über das Verständnis auf Seiten der Postbank für diese Terminänderung.

Die Postbank Challenge presented by Marcel Siem – 23.8. bis 26.8.2007
im Golfclub Mülheim an der Ruhr

Golf, Golfclub Kosaido, Duesseldorf, 02.05.2005
Marcel Siem

Vom 23.8. bis 26.8. 2007 findet in unserem Golfclub Mülheim an der Ruhr erstmals ein Profiturnier der European Challenge Tour statt: die Postbank Challenge presented by Marcel Siem.

Bei diesem Turnier erwartet die 156 Teilnehmer ein Gesamtpreisgeld von 140.000.- Euro. Der deutsche Spitzengolfer, im Dezember zusammen mit Bernhard Langer Gewinner des World Cup 2006 und damit Weltmeister der Profigolfer, ist nach Ryder Cup Gewinner Thomas Björn aus Dänemark, der zweite Professional, der noch während seiner aktiven Karriere ein Challenge Turnier ins Leben ruft.

Eine Zielsetzung von Marcel Siem ist es, deutschen Nachwuchsgolfern die Chance zu bieten, bei einem internationalen Turnier Erfahrungen zu sammeln und sich mit den Spitzenspielern dieser Serie zu messen.

Siem startete im September 2000 seine Profikarriere, ihm gelang es über die Qualifying School 2001 (36.Rang) und 2002 (15.Rang) den Sprung auf die European Tour zu schaffen. Dort gewann der Ratinger im Januar 2004 die Dunhill Championship im GC Houghton in Johannesburg in Südafrika.

Zu seinem Engagement bei der Postbank Challenge erläutert er: „Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es für Nachwuchsgolfer ist, sich im weltweiten Geschehen durchzusetzen. Ich möchte jungen deutschen Profigolfern die Chance bieten, Erfahrungen bei einem internationalen Turnier zu sammeln.“ Bis zu 50 Startplätze stehen ihm zur Verfügung,
die er an nationale und internationale Spieler vergeben kann.

Natürlich kann ein solches Turnier nicht ohne die maßgebliche Hilfe von Sponsorpartnern durchgeführt werden und Titelsponsor in Mülheim wird die Postbank sein. Dazu Marcel Siem: „Ich freue mich sehr, dass mein persönlicher Sponsorpartner Postbank nach meiner Anfrage nicht gezögert, sondern sofort seine Unterstützung zugesichert hat. Dafür bin ich den Verantwortlichen sehr dankbar.“

Was sein eigenes Engagement angeht, hat sich Marcel Siem fest vorgenommen, als Teilnehmer vor Ort zu sein. Und das obwohl gleichzeitig mit den Barclays Scottish Open in Loch Lomond, ein sehr attraktives und vom Preisgeld hoch dotiertes Turnier der European Tour stattfindet.

Der Name Siem wird außerdem noch weitere Male vertreten sein: die Siem Golf Sport GmbH wird mit Heinz und Doris Siem als Promoter die Postbank Challenge presented by Marcel Siem ausrichten.

Germany’s Bernhard Langer, left, and Marcel Siem celebrate after their capturing the 2006 Barbados Golf World Cup at the Sandy Lane Hotel, in St. James, Barbados, Sunday, Dec. 10, 2006. (AP Photo/Fernando Llano)

Germany’s Marcel Siem, left, and his teammate Bernhard Langer hold up the winner’s trophy after capturing the 2006 Barbados Golf World Cup at the Sandy Lane Hotel, in St. James, Barbados, Sunday, Dec. 10, 2006. (AP Photo/Fernando Llano)